Neugestaltung - Kindergartenspielplatz

Mit Kletterhaus, Rutschen, Seile-Parcours, Kriechtunnel, Doppelschaukel und Drehbaum
Planung | Projektleitung | Verkauf von Spielgeräten

Sanierung des in die Jahre gekommenen Spielplatzes im Pfarrkindergarten St. Georgen im Attergau

Bei der Jahreshauptinspektion wurden zentrale Spielgeräte als strukturell mangelhaft beanstandet und mussten gesperrt werden. Der Kindergarten betreut 150 Kinder – darunter eine Krabbelgruppe, eine Integrationsgruppe und eine alterserweiterte Gruppe. Da die Spielbereiche direkt an die Gruppenräume angrenzen, werden sie auch von den jüngeren Kindern genutzt. In der Planung wurde daher besonders auf deren Bedürfnisse eingegangen, und die Spielwerte im Vergleich zu den alten Geräten gezielt erweitert und angepasst. Bewährte Spielangebote, die aus dem Kindergartenalltag nicht mehr wegzudenken sind, wurden so umgebaut, dass sie nun den geltenden Normen entsprechen.

Standort: St. Georgen im Attergau

Kunde: Pfarrcaritas Kindergarten St. Georgen im Attergau

Fläche: 290 m2

Anzahl Spielgeräte: 8

Budget: € 35000

Altersgruppe: 1-7

Website: https://pfarrcaritaskiga4880.wixsite.com/pfarrcaritaskiga4880

Baumhaus mit Kletterwand und Tunnelrutsche am Kindergartenspielplatz in St. Georgen im Attergau.

Baumhaus in Robinie

Durch das Baumhaus mit integrierter Röhren- und Kastenrutsche erhält der Hangel- und Balancierparcours einen echten Aufforderungscharakter. Wo früher eine alleinstehende Hangelstrecke oft ungenutzt blieb, wird nun mit großer Begeisterung gehangelt, geklettert und balanciert – denn es gibt ein klares Ziel und die Möglichkeit, eine komplette Runde zu absolvieren.

Baumhaus aus Robinie am Kindergartenspielplatz in St. Georgen im Attergau.

Röhrenrutsche

Ein großes, fünfeckiges Baumhaus als Treffpunkt, das auch Versteckmöglichkeiten bietet und über eine Röhrenrutsche verlassen werden kann – ideal für den Spielhügel des Außenbereiches.

 

Herausforderung

Altbestand und laufender Betrieb

Planung, Fertigung, Lieferung und Aufbau erfolgten während des laufenden Betriebs. Außerdem wurde versucht so viele Geräte wie möglich aus dem Altbestand in das neue Konzept zu integrieren.

weitere Eindrücke

Engelbert Zöbl und Reinhard Koran am Baumhaus - Planung, Wartung und Montage von SpielplätzenSpielhaus mit Balancierstrecke am Kindergartenspielplatz St. Georgen im AttergauSpinnennetz - Kletter- und Liegenetz aus HerkulestauSanierung Fallschutzbereich Drehbaum - inklusive Einfassung aus RobinienholzKriechtunnel am Kindergartenspielplatz St. Georgen im AttergauPortal für Kriechtunnel aus RobinienholzKriechtunnel unter SpielhügelReinhard Koran am SpinnennetzReinhard Koran am TampenseilKindergartenspielplatz St. Georgen im Attergau aus VogelperspektiveBaumhaus mit zwei RutschenBaumhaus mit Kletterstrecke - Tampenseil, Wackelplattform, Strickleiterübergang, Spinnennetz

Häufige Fragen

Wie lange dauert der Bau eines Spielplatzes?

Die Bauzeit hängt von Größe und Umfang ab: kleine Spielplätze in wenigen Tagen bis 2–3 Wochen, größere öffentliche Anlagen oft mehrere Wochen.

  • Vorbereitung & Fundamentarbeiten
  • Lieferung und Montage der Geräte
  • Fertigstellung des Fallschutzes und Freiflächen

 

Welche Spielgeräte eignen sich besonders für die Kita/ den Kindergarten?

Für Kitas eignen sich vor allem altersgerechte, sichere und vielseitige Spielgeräte, die die motorische, soziale und kognitive Entwicklung von Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren fördern. Besonders wichtig sind niedrige Fallhöhen, übersichtliche Spielbereiche und langlebige Materialien.

Geeignete Spielgeräte für Kitas sind unter anderem:

  • Kleinkindgerechte Kletter- und Spielkombinationen mit Podesten und kurzen Rutschen
  • Nest- und Kleinkindschaukeln mit sicherem Sitz
  • Balancier- und Motorikgeräte zur Förderung von Koordination und Gleichgewicht
  • Sand- und Matschspielgeräte für kreatives und soziales Spielen
  • Spielhäuser und Rückzugsorte für Rollenspiele und Ruhephasen

Alle Spielgeräte für Kitas sollten der DIN EN 1176 entsprechen und speziell für den intensiven täglichen Einsatz in Kindertagesstätten ausgelegt sein.

Welche Materialien eignen sich am besten für den Bau sicherer Spielplätze?

Beim professionellen Spielplatzbau werden primär Materialien verwendet, die extreme Witterungsbeständigkeit mit hoher Sicherheit vereinen:
  • Edelstahl: Besonders langlebig, wartungsarm und ideal für Rutschen oder Pfostenkonstruktionen.
  • Robinienholz: Ein Favorit im naturnahen Spielplatzbau, da es von Natur aus resistent gegen Fäulnis ist und ohne chemische Imprägnierung auskommt.
  • HPL-Platten: Farbige Hochdrucklaminate, die extrem kratzfest und UV-beständig sind.
  • Fallschutzbeläge: Neben natürlichen Stoffen wie Rindenmulch oder Sand kommen vermehrt barrierefreie EPDM-Böden (Gummigranulat) zum Einsatz, um die Inklusion zu fördern.
Alle Materialien müssen zwingend der Sicherheitsnorm DIN EN 1176 entsprechen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Das sagen die Pädagoginnen aus dem KiGa St. Georgen über 
die Zusammenarbeit mit fairplayground:

Das Thema altersgerechte Herausforderung wurde sehr gut gelöst. Auch U3 Kinder aus der alterserweiterten Gruppe können erste Erfahrungen an den Spielgeräten sammeln. Durch das gemeinsame Bespielen mit älteren Kindern werden sie ermutigt, weitere Stationen zu probieren. Im Laufe des ersten Kindergartenjahres bieten die Geräte immer neue Möglichkeiten und Anreize und fördert so die Motorik und Geschicklichkeit der Kinder: "Der Schwierigkeitsgrad passt genau zu unseren Kindern und die Geräte haben einen hohen Aufforderungscharakter"